Schon immer suchten die Menschen die Nähe zur Natur und den Tieren. Nicht umsonst sind zoologische Gärten ein beliebtes Ausflugsziel mit weltweit 600 Millionen Besucher*innen jährlich. Während Tierparks früher möglichst viele als exotisch empfundene Tierarten auf engstem Raum präsentieren sollten, wollen Besucher*innen die Tiere inzwischen vor allem in einer möglichst authentischen, artgerechten Umgebung beobachten und etwas über sie lernen.

Der Wildpark als Zentrum für Bildung, Natur- und Artenschutz, das sich bestmöglich um das Wohlergehen seiner Tiere bemüht: Ein Leitbild, das wir auch im Wild- und Erlebnispark Ferleiten verfolgen.

AUFGABEN + ZIELE

Da für Mensch und Tier: Unsere Ziele

Welche Tiere haben ihre Heimat in den österreichischen Alpen? Wie haben sie sich an ihren Lebensraum angepasst und welche Verhaltensweisen sind besonders bemerkenswert? Mit unseren knapp gehalten, unterhaltsamen Infotafeln zu allen unseren Tierarten wollen wir die spannende Welt der heimischen Fauna vermitteln und für die Bedürfnisse der Tiere sensibilisieren.

Im Rahmen von Führungen und interaktiven Fortbildungsspielen für Gruppen erleben unsere Besucher*innen unseren Wildpark besonders intensiv und vielfältig und können sich darüber austauschen. Sowohl in der Forschungsstätte für Kinder als auch im Haus der Fische wird den nächsten Generationen ein natürlicher und spielerischer Zugang zur Artenvielfalt der heimischen Tierwelt vermittelt. Abseits Wildpark-Wege gibt es im angrenzenden Tal zusätzlich die Möglichkeit, die heimische Pflanzenwelt noch näher kennenzulernen.

Unsere Aufgaben und Ziele

Bildung

Erlebnis + Erholung

Die Verstädterung nimmt zu, die Natur wird den Menschen zunehmend fremd. Unser Wildpark ist dazu ein willkommener Kontrast und bietet den Besucher*innen ein ganzheitliches Angebot aus Reizen und Entspannung. Die speziell errichteten Ruheoasen im Wildpark helfen dabei, Körper und Geist in Einklang zu bringen und innere Ruhe zu finden. Das Rauschen der Bäche entlang der ganzen Anlage erleichtert die Flucht aus Alltag und Stress.

Gleichzeitig gibt es im Wildpark viele Möglichkeiten, Natur zu beobachten und hautnah zu erleben, während im angrenzenden Erlebnispark schließlich wieder das Adrenalin zum Zug kommt.

Biologische Vielfalt lässt sich langfristig am besten durch die Bewahrung der natürlichen Populationen erhalten. Nur sie können die bestehende genetische Vielfalt erhalten. Die Strategie, eine Art im natürlichen Lebensraum zu erhalten, nennt sich „in situ“ (vor Ort). Leider kommen manche Tierarten in ihrem natürlichen Lebensraum bereits zu selten vor, um auf Dauer überleben zu können. Das Aussterben einer Tierart lässt sich in diesen Fällen vermutlich nur durch die Haltung unter künstlichen Bedingungen und menschlicher Aufsicht verhindern. Diese Strategie nennen wir „ex situ“ bzw. Erhaltung in Menschenobhut. Wildparks werden so zu Refugien für Tierarten mit dem Ziel, Wiederansiedlungsprojekte zu ermöglichen.

Forschung

Der Wildpark bietet ein nahezu unerschöpfliches Feld an Forschungsmöglichkeiten. Den Großteil des Wissens über Säugetiere und Vögel verdanken wir Beobachtungen in Wildparks bzw. Zoos. Gerne arbeiten wir mit Forschungsinstitutionen und Universitäten zusammen und freuen uns über Ihre Kontaktaufnahme.

Natur- und Artenschutz

»Bildung ist die mächtigste Waffe die du verwenden kannst, um die Welt zu verändern.«

Nelson Mandela

»Die größte Sehenswürdigkeit, die es gibt, ist die Welt. Sieh sie dir an.«

Kurt Tucholsky

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